Barbara Kratz

Schauspielerin

 

 

Die Geierwally

Theaterstück von Diana Anders

Nach dem Roman von Wilhelmine von Hillern

Barbara Kratz spielt: die Geierwally, den Geier und diverse andere Bergbewohner
Regie: Diana Anders
Bühne: Diana Anders und Barbara Kratz
Kostüme: Kerstin Lehmann
Ton: Johannes Münch
Maske: Heidemarie Furmanek
Entwurf und Bau des Geiers: Christopher Buss
Liedeinspielung: Dennis Hupka
Mitarbeit: Christiane von Gizycki
Aufführungsrechte: Diana Anders


FRAU LUTHER KOCHT!

Ein kulinarisches Vergnügen mit Barbara Kratz als Katharina von Bora
Uraufführung

Buch und Regie: Diana Anders
Bühne: Barbara Kratz, Diana Anders
Entwurf und Wagenbau: Bernhard Kremser
Kostüm: Christiane von Gizycki

Premiere: 2. Dezember 2016
Freies Werkstatt Theater
Zugweg 10, 50677 Köln


DIE NIBELUNGEN

Ein Schauerdrama mit Musik

Königin Brunhilde reist nun schon seit Jahrhunderten mit ihrem altersschwachen Pferd Grane durch die deutschen Lande. Als ehemalige Walküre hat sie gefallene Helden im Gepäck: König Gunther, ihren ehemaligen Mann, Siegfried , den König von Xanten, Hagen von Tronje, den Gefolgsmann König Gunthers und die schöne Krimhild, die Schwester König Gunthers und Witwe Siegfrieds.
Von den Göttern verlassen, von den Menschen enttäuscht, gerät Brunhilde in heillose Wut. Wir werden Zeuge der Geschichte eines ungeheuren Verrats. Die stärkste Frau der Welt entführt uns in ihr Königreich auf Island. Wir nehmen teil an den Wettspielen, die die schöne Frau als Bedingung für die Freier veranstaltet und wir müssen erleben, wie die Arglose betrogen wird, der List Siegfrieds und König Gunthers erliegt. Wir verlassen das herrliche nordische Land und segeln mit Brunhilde und den erfolgreichen Freiern übers Meer, den Rhein entlang bis zur Feste Worms, wo Gunther als König der Burgunden residiert. Wir feiern dort eine bombastische Doppelhochzeit und schleichen uns anschließend in Brunhildes und Gunthers Brautgemach.
Was sich dort allerdings abspielt, ist unbeschreiblich, man muß es mit eigenen Augen gesehen haben..............Als jedenfalls Krimhild, die Ehefrau Siegfrieds, Brunhilde öffentlich verdächtigt, sie hätte in besagter Nacht nicht nur mit König Gunther, sondern auch mit Siegfried ........,bricht rasender Haß aus! Brunhilde schwört Rache und wird die einzig Überlebende der Bagage bleiben......
Barbara Kratz in mehr als 5000 Rollen: hoch zu Pferde, am Keyboard, rockig, popig, hip-hopig, mal Walküre mit herrlichen Arien, mal Marius Müller-Westernhagen, mal Nana Mouskouri, aber immer die stärkste und schönste Frau der Welt!
Special guest: Ihr Pferd Grane, eine Sprechrolle, life auf der Bühne!
Schwarze Komik und turbulentes Geschehen mit viel Musik:

Am Keyboard: Barbara Kratz
Tänze: Barbara Kratz
Pock,Pop,Hip-Hop: Barbara Kratz
Herrliche Wagner-Arien: Barbara Kratz

Spielfassung und Regie: Diana Anders

Maske und Puppenbau: Charlotte Anders

Kostüm: Hedi Kratz

Prospektmalerei: C.Klapper-Heinicke


DIE FROMME HELENE

Ein  sündiges  Frauenleben von Wilhelm Busch

Gespielt  gesungen  und  kommentiert  von Barbara  Kratz  
Spielfassung  Regie  und  Bühne:  Diana Anders
Maske  und  Requisitenbau: Charlotte  Anders
Kostüm: Hedi  Kratz

Eine Produktion des
Freien Werkstatt-Theaters Köln

„Ach wie ist der Mensch so sündig
Lene Lene gehe in dich!
Fort! Du Apparat der Lüste
Hochgewölbtes Herzgerüste!“

ruft Helene wirft die einengende Korsage ins Feuer und wird fromm  nicht ohne vorher die
süßen Früchte des Lebens gekostet zu haben Natürlich stets im Rahmen bürgerlicher
Hochanständigkeit! Herlene probiert viel und kommt dabei zu Tode
Ob aus jungen Huren immer alte Betschwestern werden und wie das Leben überhaupt so spült
darüber gibt es einen rasanten Abend ganz im Sinne von Wilhelm Busch und hochaktuell

Barbara Kratz spielt die berühmte Geschichte von der "Frommen Helene" versetzt sie mit defti
gen Kommentaren und singt dazu die besten Schlager des zwanzigsten Jahrhunderts: „Es geht
eine Träne auf Reisen“ „Abschied ist ein scharfes Schwert“ „Solang wir jung sind“ und vieles mehr
Sie begleitet sich dabei selbst auf der Concertina!
Sie ist Helene Vetter Franz Onkel Nolte  Schmöck der Diener Jean und alle anderen bekannten
Figuren der Geschichte.
Ein Abend an dem kein Auge trocken bleibt ein Abend für Jung und Alt...


DAS LEBEN IST EIN GEDICHTE

Ein vergnüglicher Theaterabend mit der berühmten Poetantin
Friederike Kempner (1836-1904)
dem „Genie der unfreiwilligen Komik“

dargestellt von Barbara Kratz

Textcollage, Regie, Bühne: Diana Anders & Juliane Koren

Turbulent und leidenschaftlich lebt und liebt Barbara Kratz als Fräulein Kempner quer durch ihr Werk: Ihr kleines Studierzimmer teilt sie mit dem Hund Nero, dem Papagei Koberle und der geliebten Mutter. Sie reist nach Amerika und zu den Tscherkessen, tanzt und singt und plaudert mit berühmten Kollegen, mit Schiller, Goethe und Heinrich Heine...:

Eine Kostprobe ihrer Poesei:

Wenn der holde Frühling lenzt,
Wenn man sich mit Veilchen kränzt,
Wenn man sich mit frischem Mut
Schnittlauch in das Rührei tut,
Kreisen durch des Menschen Säfte
Manche ungeahnte Kräfte:
Jegliche Verstopfung weicht,
Alle Herzen werden leicht,
Und das Meine fragt sich still:
"Ob mich dies‘ Jahr einer will?"

Über das Fräulein Friederike Kempner:

Sie hat auch Gedichte geschrieben.
Die Gedichte haben ihren Ruhm begründet.
Sie hat aber vor allem sorgfältig dokumentierte Streitschriften verfaßt, sie hat Bühnenstücke geschrieben und Novellen.
Ihre Streitschriften waren sehr erfolgreich. Heute sind sie vergessen, wie ihre Novellen, ihre Stücke. Was geblieben ist, sind ihre Gedichte.
Friederike Kempner wurde vor rund hundersechzig Jahren als Tochter eines Gutsbesitzers geboren, am 25.Juni 1836, in einem Ort namens Opatow, Provinz Posen.
Sie war 19 Jahre alt, als in Breslau ihr erstes Buch erschien. Es hat den Titel „Denkschrift über die Notwendigkeit einer gesetzlichen Einführung von Leichenhäusern“.
Es ging um Scheintod. Verstorbene sollten mindestens fünf Tage aufgebahrt werden um zwischen Tod und Scheintod zu unterscheiden.
Man war damals von der Furcht besessen, man könne als soeben Verstorbener, der den Gepflogenheiten nach rasch beigesetzt wurde, im tiefen Grabe aus todesähnlicher Ohnmacht wieder erwachen.
Friederike Kempner verschickte Übersetzungen ihres Buches an alle gekrönten Häupter Europas, und am 7.März 1871 ordnete der preußische König - mit Bezug auf Kempners Denkschrift- für alle Gemeinden eine gesetzliche Wartefrist von fünf Tagen zwischen Tod und Beisetzung an.
Ihre Gedichte sind voll schiefer und falscher Bilder, und auch die Grammatik wird zugunsten des Versmaßes bisweilen sehr unkonventionell gehandhabt. Wenn’s sein muß: arg verbogen. Geradezu rührend dagegen der tiefe Ernst, mit dem die Kempner ihr Werk guten Zwecken widmet.
Die acht (!) Auflagen ihrer gesammelten Gedichte waren sofort vergriffen. Friederikes Bruder David, Gutsbesitzer und Autor einiger Novellen, kaufte ohne ihr Wissen die Auflagen auf und ließ sie einstampfen. An diesem seinem ästhetischen Schamgefühl ging er schließlich wirtschaftlich zugrunde.
Die wenigen Exemplare, die dann in den Handel kamen, waren heiß begehrt. Man schrieb sie ab, lernte sie auswendig, gab sie auf Gesellschaften zum besten und lachte sich tot.
Im Februar 1904 starb Friederike Kempner, 67 Jahre alt. Sie wurde auf dem Gemeindefriedhof von Reichthal in Schlesien beigesetzt.
Die intellektuelle Welt ulkte, sie habe testamentarisch festgelegt, man solle ihr bei ihrem Tode eine Klingelleitung in den Sarg legen. Der Klingelknopf machte keinen Sinn, es gab ja inzwischen Leichenhäuser und Fristen für die Aufbahrung. Dafür hat nicht zuletzt die teure Verblichene gesorgt.
Ihre Dichtung aber lebt fort.


VOM TEUFEL MIT DEN III GOLDENEN HAAREN

Vom Teufel mit den drei goldenen Haaren

Furioso für eine Schauspielerin
nach den Gebrüdern Grimm
von F.K.Waechter

Die Geschichte:
Es ist schon ein paar Tage her, da schlurfte des Teufels Großmutter über die Erde. Plötzlich tanzte ihr einer über dem Kopf herum mit Schuhen aus dreckigen Lappen. Das war der Bauersknecht, der an einem Baume hing und seine Beine tanzen ließ im Wind und schwieg, denn er war tot.
Des Teufels Großmutter zog ein Schlachtermesser vor, stieg auf den Baum und schnitt den Erhängten vom Strick, das er ins Gras plumpste. Da lag er nun, und die steinalte Frau beugte sich über ihn und raunte ihm ins Ohr: "Es war einmal ein Bauersknecht, der war so frisch und mutig wie der Teufel selbst. Wer nichts zu verlieren hat als ein Leben voller Plackerei und Angst, der wird vom Elend erdrückt oder sein Fell wird hart, daß er nicht Tod noch Teufel fürchtet."
Also zieht er los, der wackre Bauersknecht, um die Königstochter zu erlangen und ein ganzes Königreich dazu. Doch zuvor muß er noch durch den Räuberwald, an den Königshof, durchs ganze Land, über den Fluß bis in die Hölle ziehn (und zurück). Ein weiter Weg, aber wer zum Teufel geht, geht nicht vor die Hunde...

Barbara Kratz spielt: (in der Reihenfolge ihres Auftretens)
Des Teufels Großmutter
Bauersknecht
Soldaten
Hauptmann
König
Minister
Prälat
Alte Frau
1.Räuber
2.Räuber
3.Räuber
Prinz von Lothringen
Königstochter
Königin
Wächter
Prinz und Prinzessin von Brandenburg
Herzog und Herzogin von Canterville
Fürst und Fürstin von Gummersbach
Graf von Hohenlohe
Comtess von Flandrien
Magd
Bauer
Fährmann
Teufel
sowie eine Maus und eine Kröte.

Das Unglaubliche geschieht :
Barbara Kratz spielt in rasantem Wechsel alle 28 Rollen der Geschichte und macht die Bühne zum Weltall, zur Räuberhütte, Königsschloß, Himmel und Hölle. Offene und verdeckte Umzüge, Maskenspiel, Verwandlungen, Musik und Tanz lassen den Abend zum Augen-und "Ohren"schmaus werden.

Regie und Bühne: Juliane Koren

Dramaturgie: Diana Anders

Maske: Charlotte Anders

Kostüm: Hedi Kratz

Furioso für eine Schauspielerin
nach den Gebrüdern Grimm
von F.K.Waechter


MOZART AUF DER REISE NACH PRAG


Ein Scherzo auf dem Theater
nach der gleichnamigen Novelle von Eduard Mörike


Ein wunderbarer,warmer Herbsttag im Jahre 1810. Eine Kutsche rollt durch böhmischeWälder. Man ist noch nicht 30 Stunden weg von Wien, da krachts. Schieflage.
Eine Frau  mittleren Alters öffnet den Schlag und inspiziert den Schaden. Das hintere Rad gebrochen!! Vergeblich die Rufe nach dem Kutscher, da läuft er schon. Von der Anhöhe ins Dorf hinunter. Richtung Gasthof!! Und lässt die Herrschaft allein!! Die Frau ruft  ihren Gatten. Der rührt sich nicht. Georg von Nissen schläft .
Das Paar ist unterwegs, um der Jubiläumsvorstellung des Don Juan in Prag beizuwohnen. Schließlich ist die Dame die “gewesene Witwe Mozart” und Georg von Nissen ein dänischer Diplomat und bekannter Mozartbiograph. Man wird noch zu spät kommen!!
Die Frau ,Constanze heißt sie, sieht sich die Gegend näher an und macht eine aufregende Entdeckung: Hier, genau an dieser Stelle, links der Wald, rechts die Felder, unten das Dorf, darinnen ein Schloß von italienischer Bauart…hier, genau hier war sie vor 23 Jahren mit ihrem ersten Mann, Wolfgang Amadeus Mozart, aus der Kutsche gestiegen, um einen kleinen Waldspaziergang zu machen.

Constanze kann es nicht fassen. Sie ist  freudig erregt, sie verwandelt sich in die junge Constanze und nimmt  uns mit auf die Reise in die Vergangenheit:

Ein wunderbarer warmer Herbsttag  im Jahre 1787. Mozart und Constanze auf der Reise nach Prag-
Die altmodische Kutsche  ist von der Generalin Volksstetten geliehen, das  Reisebudget knapp, kürzlich  war der “Figaro” in Wien nicht gerade ein Erfolg gewesen.
In ein paar Tagen aber nun soll in Prag, der nach Meinung Mozarts kunstverständigeren Stadt, der “Don Juan” seine Uraufführung erleben. Mozart und sein Stanzerl sind jung und verliebt, der Tag ist schön, und so fahren sie nach einem erquicklichen Spaziergang –an eben dieser Stelle- unter Scherzen dem Dorfgasthof zu.
Während Constanze  etwas ruht, wandelt  Mozart, die letzten  Don Juan-Melodien im
Kopf ,im nahe liegenden Schlosspark umher. In Gedanken pflückt er eine Pomeranze vom gräflichen Baum, ein Frevel, der angenehmste Folgen hat, denn die Mozarts erleben als Gäste der gräflichen Familie paradiesische Stunden.
Constanze lässt uns alles miterleben. Wir hören die herrliche Musik, sehen Constanze und Mozart lachen, singen und spielen, ja wagen mit ihnen ein Tänzchen  oder plaudern in geistreicher Gesellschaft.
Vor allem aber kommen wir Mozart nah, nah bis an seine Todesstunde, die auch der glücklichste Tag im Leben nicht aufhalten kann. Wir erleben den Komponisten hautnah. Im Theater zum Mozartjahr.

Mozarts Musik und Barbara Kratz in  ihrer neuesten PARADEROLLE:
Als Constanze Mozart sowie Mozart, Baronin Volkstetten, der Graf, die Gräfin, Fräulein Eugenie, Graf Max Hofgärtner ,Sängerin und Pianistin u.v.a.

Buch und Regie:Diana Anders
Kostüm: Gabie Lindner
Maske und Puppe G.v.Nissen:Charlotte Anders
Die Kutsche: Barbara Kratz


GÖTTERSPEISE

LECKERBISSEN AUS DEN METAMORPHOSEN DES OVID MIT BARBARA KRATZ UND CHRISTIAN KAISER ALS GAST PUBLIUS OVIDIUS NASO

REGIE:SUSANNA KARTUSCH

ASSISTENZ:FELICITAS MAI

BÜHNE:STEFAN-DAN SLOBODA

KOSTÜME:STEFAN-DAN SLOBODA UND MARTINA MOGILKA

I.DRYOPE

In einem tiefen grünen Wald wachsen die schönsten Blumen. Die Sonne scheint darauf und die Kelche öffnen sich, so daß man darinnen die herrlichsten Farben sehen kann. Dryope, die mit Kind und Schwester daran vorbeigeht, kann nicht widerstehen und pflückt ein Sträußchen. Plötzlich aber wachsen ihre Füße am Waldboden fest, sie kann sich nicht mehr bewegen, über ihre Beine wächst Rinde, sie verwandelt sich in einen Baum...

II.Phaeton

Phaeton, der Sohn des Helios, hat es schwer. Niemand glaubt ihm, daß sein Vater der Sonnengott ist. Von Zweifeln getrieben macht er sich auf die Reise ans Ende der Welt, um seinen Vater zu suchen.

Der Weg ist lang und beschwerlich, aber endlich erreicht er das Schloß des Sonnengottes, das im hellsten Licht erstrahlt.

”Vater,” fleht er, ”gib mir ein Pfand, das mich sicher beglaubigt als deinen Sohn, und nimm meinem Herzen den irrenden Zweifel!”

Der Vater verspricht ihm, was immer er sich wünsche, und da wünscht sich Phaeton, einen Tag lang mit dem Sonnenwagen fahren zu dürfen. Kaum hat er die Zügel in die Hand genommen, jagen die wilden Pferde los; sie spüren Helios’ starke Hand nicht mehr und werfen den Wagen hin und her, von Nord nach Süd, so daß die Sterne fliehen, die Meere kochen, die Erde in Brand gerät.

Jetzt kann nur noch der höchste aller Götter, Jupiter, helfen...

III. Narziß und Echo

Die Nymphe Echo erfüllte, als sie noch tanzend durch die Wälder hüpfte, die Haine und Dickichte mit ihrem fröhlichen, nicht auszuhal­tenden Geplapper. Tiere und Menschen flohen vor ihr und die Milch der Kühe wurde schlecht. Um dem ein Ende zu bereiten, verzau­berte die Göttermutter Juno sie: fortan konnte sie nur das wiederho­len, was ein anderer schon gesagt hatte.

Es kehrte Ruhe ein in den Wäldern.Es war so still, daß man die Tannenna­deln fallen hörte.

Da, hinter einer Pappel, huschte Narziß auf der Pirsch vorbei, der schönste Jüngling weit und breit. Seine schneeweiße Alabasterhaut blinkte in der Morgensonne und mit gazellenleich­tem Fusse jagte er dem Wilde nach. Augenblicklich verliebte sich Echo...

Narziß lief in den Wald und kam an einen Teich. Er setzte sich nieder, um sich einen Dorn, den er sich in den Fuß getreten hatte, herauszuziehen.

Dabei fiel sein Blick auf die spiegelglatte Oberfläche des Sees...

IV. Die lykischen Bauern

In einem Teich in Lykien stehen Bauern, die Schilf und Binsen schneiden.

Des Wegs kommt eine Frau, die hat zwei Kinder auf dem Arm und ist schrecklich durstig. Doch die Bauern verweigern ihr, aus dem Teich zu trinken, ja, sie wühlen den Schlamm vom Grunde auf, um das Wasser ungenießbar zu machen. Die Fremde aber ist die Göttin Latona, und während die Bauern im Teich wühlen, spricht die Göttin einen Fluch...

V.Deukalion und Pyrrha

Das Ehepaar Deukalion und Pyrrha, die einzigen guten Menschen auf der Welt, überleben die Große Flut in einem schwankenden Nachen. Doch als die Wasser abgelaufen sind, finden sie sich mutterseelenallein auf der Erde wieder. Da befragen sie in ihrer Not das Orakel, das spricht:

”Entfernt euch vom Tempel verhüllet das Haupt und löset der Kleider um Gürtung.
 Hinter euch werfet so dann der Mutter der Großengebeine.”

Was tun...?

Die Schauspieler

Barbara Kratz wurde ausgebildet an der Schauspielschule des Theaters Der Keller in Köln von 1981-84. Es folgten Engagements an den Wupper­taler Bühnen, Burgfestspiele Bad Vilbel, Essen und seit 1991 bei der bremer shakespeare company.Sie spielt dort weiterhin die Portia im KAUFMANN VON VENEDIG, die Rosalind in> WIE ES EUCH GEFÄLLT und ihre Eigenproduktion DAS LEBEN IST EIN GEDICHTE, ein Abend über die Dichterin Friederike Kempner.

Christian Kaiser wurde ausgebil­det an der Falckenbergschule München und war nach Engagements in Ingolstadt, Essen, München und Nürnberg von 1989 bis 1997 Mitglied der bremer shakespeare company. Er spielt und singt dort weiterhin in den COMEDIAN HARMONISTS und in seiner Solopro­duktion VENUS UND ADONIS von William Shakespeare.

Technische Daten:

Bühne: 6 x 4 m

Licht: 4 x 1000 W

Höhe: 3.40 m (minimum)

Schwarze Aushängung (wenn       vorhanden)

Hilfe: 1 Techniker, 1 Beleuchter

Einlaß erst zu Beginn der Vorstellung.

Kontakt:

Barbara Kratz

Fritz-Reuter-Str. 17

70193 Stuttgart

Fon&Fax: 0711-657 45 15

Mobil: 0049-(0)172-20 866 21


DIE IRRWISCHKÖNIGIN

Bühnenstück von Diana Anders

nach Motiven des romantischen Märchens von Richard von Volkmann- Leander

König und Königin eines großen Reiches wünschen sich sehnlichst einen Thronfolger, doch  ihr Wunsch geht nicht in Erfüllung. Da hört die Königin von der Irrwischkönigin. Man munkelt, sie lebe tief in den sumpfigen Wäldern und könne in solchen Fällen behilflich sein. Die Irrwischkönigin stellt nur eine Bedingung:

Liebt der Prinz dereinst ein Mädchen, darf er diese Liebe nie und nimmer verlieren. Verliert er sie, ist er selbst verloren und landet in den Armen der Irrwischkönigin. Das Königspaar willigt ein und ist überglücklich, als  ihm übers Jahr ein  bildschöner Knabe geboren wird. Prinz Vesa aber ist eigenwillig und sonderbar. Als er sich in das Waldmädchen Blauäuglein verliebt, sind die Eltern außer sich....

Barbara Kratz präsentiert mit dieser romantischen Märchenshow das sechste ihrer Erfolgsstücke in einer Uraufführung. Schauspiel, Puppenspiel, Musik, Show - dieses Märchen ist alles in einem. Es ist Theater voller Überraschungen und bietet wie immer Spannung und erstaunliche Verwandlungen. Barbara Kratz ist die alte Königin, der alte König, sie ist die weiße Taube, die Irrlichter, die Geister, sie ist die Irrwischkönigin, sie ist Prinz Vesa und sie ist Blauäuglein, die Heldin der Geschichte.

ES SPIELT und  MUSIZIERT und  PUPPENSPIELT:  BARBARA KRATZals  Blauäuglein, Prinz Vesa, König und Königin, als Irrwischkönigin und weiße Taube, als zwei Mörder, ein Herold, Volk und Hofdamen und Geister, sowie als Teichheuler, Moortülp, Schnabelwutz, Tupfelsumpfhuhn, Pfeifschlunz und Wiesenpieper!

Regie: Diana Anders

Ausstattung: Barbara Kratz

Entwurf und Puppenbau: Sylvia Wanke

Kostüme: Hedi  Kratz

Mitarbeit Ausstattung : Christiane von  Gizycki 
 

Empfehlenswert für Kinder ab 6 Jahren.

Uraufführung am 8.11.2009 im Freien Werkstatt-Theater, Köln

Bühnenrechte: Diana Anders


Orlando

Bühnenfassung von Diana Anders nach dem gleichnamigen Roman von
Virginia Woolf

Regie: Diana Anders
Ausstattung: Diana Anders und Barbara Kratz
Kostümanfertigung: Christiane von Gizycki / Hedi Kratz
Maske: Heidemarie Furmanek
Bühnenbauten: Franz Joseph Völlmecke
Ton - und Filmaufnahmen: Juliane Koren / Christoph Wedi
Es spielt:
Barbara Kratz

Orlando, ein junger Edelmann, lebt 350 Jahre. Das Stück beginnt im Jahre 1588 und führt in unsere Gegenwart. Orlando ist bis zur Hälfte dieses Zeitraumes ein Mann, dann eine Frau und bleibt es auch. Er oder Sie ist am Ende des Stückes 36 Jahre alt.
Barbara Kratz präsentiert in einem phantastischen Zeitzeugenbericht Persönlichkeiten der Weltgeschichte und andere exotische Wesen. Sie läßt Tote auferstehen, reist in den Orient, spürt den Zigeunern nach, bewegt sich im Hochadel Englands genauso wie in den Kneipenvierteln der Shakespeareszeit, besteht mit ihrem Helden oder ihrer Heldin Orlando aufregende Abenteuer – immer auf der Suche nach dem wahren Leben, nach Erfüllung, nach der GROßEN LIEBE letztendlich.....Und die suchen bekanntlich beide Geschlechter seit mehr als 350 Jahren bis heute und in Ewigkeit!